By Franz Kehl, Hans-Joachim Wilke

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Read or Download Anästhesie. Fragen und Antworten: 1500 Fakten für die Facharztprüfung und das Europäische Diplom für Anästhesiologie und Intensivmedizin, 4. Auflage (DEAA DESA) PDF

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Bruchlandung Edition

Pressestimmen"Gelobt seien solche Bücher; sie kümmern sich um ihre Leser. " (Erziehung und Wissenschaft) KurzbeschreibungTobi gewinnt beim Jahresabschlussfest seiner Schule eine Ballonfahrt. Er lädt Mandy aus der Nachbarschaft ein, mitzukommen. Zunächst klappt alles wie am Schnürchen - bis zur Landung .

BASICS Anatomie- Leitungsbahnen

Anatomie für Einsteiger Anatomie ist weit mehr als das Auswendiglernen von Fakten – Anatomie macht Spaß! Das ist ein Fakt, den „BASICS Anatomie – Leitungsbahnen" nie aus den Augen verliert. Hier lernt der Leser alles über die Anatomie der wichtigen Leitungsbahnen: Von Arterien und Venen über die Lymphgefäße des Körpers bis hin zu den verschiedenen Teilen des Nervensystems.

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C) Falsch. Die γ-Motoneurone versorgen sowohl die Kernsack- als auch Kernkettenfasern (s. Antwort d) d) Falsch. Bei den Muskelefferenzen werden 2 große Gruppen unterschieden: die α-Motoneurone, die ausschließlich die extrafusalen Fasern innervieren, und die γ-Motoneurone, die ausschließlich die intrafusalen Fasern versorgen. Dabei gibt es 2 Typen von γ-Motoneuronen, nämlich dynamische, die die Kernsackfasern innervieren, und statische, die die Kernkettenfasern innervieren. α-Motoneurone haben keine Verbindungen zu den intrafusalen Muskelfasern.

Durch den Abfalls der Vorlast des Herzens kommt es zu einem Abfall des HZV und damit zu einem arteriellen Blutdruckabfall. Dies führt zu einer verminderten Dehnung der Arterienwand im Karotissinus, wodurch der Barorezeptorenreflex ausgelöst wird. Hierbei kommt es durch Aktivierung des vasokonstriktorischen Zentrums zu einer Verkleinerung der Gefäßdurchmesser und damit zu einer Abnahme des renalen Blutflusses. c) Richtig. Einerseits nimmt durch die Aktivierung des Sympathikus die Kontraktilität des Herzens zu, und andererseits wird durch Hemmung des kardioinhibitorischen Zentrums die Herzfrequenz erhöht, was zusammen das HZV steigert und einen erhöhten koronaren Blutfluss bewirkt.

C) Richtig. Der Abfluss aus den großen zerebralen Venen ist besonders bei hohen PEEP-Werten (>10 cm Wassersäule) behindert und kann zu einer Erhöhung des intrakraniellen Drucks beitragen. d) Richtig. Exzessive PEEP-Werte können zu einer Überdehnung der alveolokapillären Membran und einer Kompression der Lungenkapillaren führen. Die Folge sind eine Zunahme der Totraumventilation (= Ventilation nicht perfundierter Lungenbezirke) und eine Widerstandserhöhung im Lungenkreislauf mit erhöhter rechtsventrikulärer Nachlast.

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